Sie haben dieses wunderbare Bild vor sich liegen. Vielleicht ist es ein seltener Kunstdruck, ein Poster von der letzten Reise oder ein ganz besonderes Familienfoto. Jetzt fehlt nur noch das passende Zuhause dafür. Viele Menschen greifen schnell zum erstbesten Modell aus dem Baumarkt. Das ist eigentlich schade. Ein Rahmen macht nämlich so viel mehr, als das Bild nur an der Wand zu halten. Er unterstreicht die Wirkung und schützt das Papier. Das Format fünfzig mal siebzig Zentimeter ist dabei ein echter Klassiker unter den Größen. Es ist groß genug, um Aufmerksamkeit zu erregen, erschlägt den Raum aber nicht sofort. Doch die Auswahl ist riesig und kann verwirren.
Das Material bestimmt die Atmosphäre im Raum
Holz oder Aluminium? Das ist hier die große Frage. Holz bringt sofort Wärme in den Raum. Es wirkt gemütlich und natürlich. Ein Rahmen aus Eiche oder Kiefer passt hervorragend zu landschaftlichen Motiven oder warmen Farben. Der Bilderrahmen 50×70 erzählt eine Geschichte von Beständigkeit. Aluminium dagegen ist kühl und sehr modern. Es zieht klare, harte Linien. Wer es minimalistisch mag, wird Metall lieben. Es lenkt nicht vom Wesentlichen ab und wirkt oft sehr edel. Kunststoff ist oft die günstige Alternative für den schmalen Geldbeutel. Aber Vorsicht ist geboten. Es kann billig wirken, wenn man zu genau hinsieht. Denken Sie bei der Wahl immer an Ihre Möbel. Der Rahmen sollte dazu passen und nicht wie ein Fremdkörper wirken.
Der unterschätzte Faktor namens Glas
Man unterschätzt das Glas fast immer. Dabei schauen Sie jeden Tag hindurch. Normales Glas spiegelt oft sehr stark. Hängt das Bild gegenüber vom Fenster? Dann sehen Sie meistens nur die Reflexion der Gardinen und nicht das eigentliche Motiv. Das nervt gewaltig. Antireflexglas ist hier die elegante Lösung. Es hat eine matte Oberfläche und schluckt das störende Licht. Die Farben wirken dadurch aber manchmal ein wenig weicher. Wer Angst vor Scherben hat, greift besser zu Acrylglas. Das ist leicht und bricht nicht, falls der Rahmen mal herunterfällt. Perfekt für das Kinderzimmer oder den Flur. Denken Sie auch an die Sonne. UV-Strahlen bleichen Farben gnadenlos aus.
Raum zum Atmen durch das Passepartout
Kennen Sie das beklemmende Gefühl, wenn Kleidung zu eng sitzt? Bildern geht es oft genauso. Ein Passepartout gibt dem Motiv die nötige Luft zum Atmen. Es ist dieser dicke Kartonrahmen im Rahmen. Er schafft eine optische Distanz zwischen der Scheibe und dem Bild. Das sieht nicht nur extrem elegant aus, fast wie in einer Galerie. Es schützt auch physisch. Das Foto klebt so nicht direkt an der Glasscheibe fest. Bei der Größe fünfzig mal siebzig Zentimeter wirkt ein Passepartout sehr professionell. Das Bild selbst darf dann natürlich etwas kleiner sein. Der Fokus des Betrachters wandert dadurch automatisch direkt in die Mitte. Achten Sie unbedingt auf säurefreien Karton. So vergilbt das Kunstwerk nicht an den Rändern. Und prüfen Sie die Aufhängung auf der Rückseite genau.
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